09.05.04
Vanessa Beecroft: Am Anfang war die Essstörung
Feinlinig und provokant: Für ihre Installationen mit nackten Frauen wird die italienische Künstlerin Vanessa Beecroft kritisiert - und verehrt

Zwanzig junge Frauen stehen in Reih und Glied - splitternackt, die Scham rasiert, nur durch ein bleiweißes Körperpuder geschützt - drei, vier Stunden lang unbeweglich an einem Fleck. Mit erhobenem Haupt setzen sie ihre makellos schlanken, fast dürren Körper bis zur Erschöpfung den (voyeuristischen) Blicken des Publikums aus. Nach und nach beginnen die ersten Schönheiten zu wanken, sie fallen in sich zusammen, stürzen zu Boden. Die strenge formale Starrheit der Performance löst sich auf, wird menschlich. weiterlesen bei welt-kultur
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